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Untersuchungsparameter

Gütebezahlung der Anlieferungsmilch

  • Milchinhaltsstoffe und Qualitätsparameter (mind. 4 x monatlich, bzw. abholungstäglich je nach Auftrag durch die Molkerei):

  • Fettgehalt
  • Eiweißgehalt
  • Laktosegehalt
  • Gehalt an somatischen Zellen
  • Gefrierpunkt
  • Hemmstoffe (mind. 4 x monatlich, je nach Auftrag durch die Molkerei)
  • Keimgehalt (2 x monatlich)

 

Milchleistungsprüfung

  • Milchinhaltsstoffe und Qualitätsparameter ( i. d. R. 11 x je Kuh und Jahr):

  • Fettgehalt
  • Eiweißgehalt
  • Laktosegehalt
  • Gehalt an somatischen Zellen
  • Harnstoffgehalt

 

Zusätzlich wird bei allen Proben (außer bei Keimzahlproben) der pH-Wert zur Beurteilung der Probenqualität bestimmt.
Aufgrund der ernährungsphysiologischen Bedeutung der Milchinhaltsstoffe wird der Fett- und Eiweißgehalt untersucht.
Der Gehalt an somatischen Zellen lässt Rückschlüsse auf die Tier- insbesondere die Eutergesundheit zu. Durch die Messung des Gefrierpunktes kann eine mögliche Verwässerung der Milch erkannt werden.
Der Gehalt an Hemmstoffen (im weitesten Sinne Rückstände von Tierarzneimitteln o. ä.) ist ein wesentliches Kriterium im Sinne des Verbraucherschutzes sowie der molkereitechnologischen Wertigkeit.
Der Keimgehalt ist ein deutlicher Indikator für die hygienischen Verhältnisse beim Melken und Lagern der Milch auf dem landwirtschaftlichen Betrieb.
Anhand des Harnstoffgehaltes der Milch kann der Milcherzeuger den Fütterungszustand seiner Milchkühe beurteilen. Zusammen mit dem Eiweißgehalt lassen sich z. B. Fütterungsfehler in Bezug auf die Eiweiß- und Energieversorgung der Kuh erkennen.